Einleitung

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Projekt-Interessentinnen und Interessenten

Vermutlich ist bei Ihnen die Frage entstanden, was mich zu diesem Vorhaben bewegt hat.

Es gibt dazu persönliche, mitmenschliche und ideologische Gründe.

Mein persönlicher Grund liegt darin, dass ich mittlerweile schon mein drittes (!!!) Hausverbot für das „Verwell“-Erlebnisbad hier in Verden(Aller)erhalten habe. Und dies, obwohl ich dort seit Sommer des Jahres 2000 Stammkundin bin und nie einen Verstoß gegen die Hausordnung begangen habe. Ausführliche Informationen zu diesem Fall, finden Sie unter dem Menüpunkt „Mein persönlicher Stein des Anstoßes“.

 

Bevor mir dies passiert ist, dachte ich immer: „Also, so etwas, das kann hier in Deutschland gar nicht möglich sein. Hier leben wir doch in einem Rechtsstaat.“

Mein Rechtsanwalt hat im Mai 2019, wieder einmal Klage gegen das Hausverbot beim Amtsgericht Verden eingereicht. Mittlerweile wurde die Klage an das Verwaltungsgericht Stade verwiesen.

 

Im Zuge dessen, dass ich in meinem Bekanntenkreis über meine Hausverbote im „Verwell“-Erlebnisbad geredet habe, wurden mir noch viel, viel schlimmere Fälle berichtet.

 

Bürgern wurde ihre Existenz vernichtet, weil es sich eine Behörde „eben `mal andres überlegt hatte“. Bevor ich selber in die Verwaltungsmühle hineingeraten bin, hätte ich sofort und aus voller Überzeugung gesagt: “Also, so etwas, das kann in einer Diktatur passieren. Aber garantiert nicht hier, in einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland!“ Tja..... das war dann wohl ein Satz mit „X“.

 

Die Frage, warum es zu solchen Entscheidungen von Behörden überhaupt kommen kann, wird zu einer Aufgabe des Bürgerschutzbundes. Die Frage, wie es in Zukunft möglich sein kann, willkürliche Entscheidungen von Behörden zu verhindern, wird die nächste Aufgabe sein.

Ich bin nicht nur glücklich darüber, eine Bürgerin der Bundesrepublik Deutschland zu sein, sondern auch sehr, sehr stolz darauf! Aber leider gibt es viele Staaten auf der Welt, in denen die grundlegenden Menschenrechte, nicht geachtet werden!

Ebenso, gibt es viele Staaten, in denen Bürgern nicht die Möglichkeit dazu gegeben ist,

zum Beispiel öffentliche Gerichtsprozesse gegen ihre Regierung zu führen.

Hier in Deutschland, gibt es für Bürger viele Möglichkeiten, aktiv an einer Veränderung der Gesetze mitzuwirken. Wir haben die Möglichkeit von politischer Veränderung! Deshalb gibt es kein anderes Land der Welt, von dem ich lieber einen Reisepass besitzen möchte, als dies bei einem Reisepass der Bundesrepublik Deutschland der Fall ist!

 

Da ich fest davon überzeugt bin, dass es im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung möglich sein wird, langfristige Veränderungen in Verwaltungsstrukturen zu bewerkstelligen, habe ich mich dazu entschlossen, den Bürger-Schutz-und Aktions-Bund zu gründen.

 

Ganz nach dem Motto:

 

„Mensch – ärgere Dich nicht, sondern verändere etwas!“

 

Der Bürger-Schutz- und Aktions-Bund setzt es sich zum Ziel, ein Mediationsforum zwischen Behörden und Bürgern zu bilden. So kann es hoffentlich in Zukunft vermieden werden, dass zumindest einige Konfliktfälle zwischen Bürgern und Behörden, nicht mehr als Klage bei Gericht eingereicht werden müssen.

 

Unser Grundgesetz konnte kürzlich, seinen 70. Geburtstag feiern. Das ist eine beachtliche Leistung! Viele Gesetze und Behördenvorschriften, stammen jedoch noch aus der Gründungszeit des Grundgesetzes.

 

Wenige Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, war Deutschland innerlich und äußerlich ein Trümmerfeld. In der Entstehungszeit des Grundgesetzes, stand das Land unter dem Schrecken seiner, gerade erst etablierten, Teilung. Die entsetzlichen Nachwirkungen des Nazi-Regimes, waren noch allgegenwärtig.

 

So war es in dieser Zeit nicht nur notwendig, sondern auch berechtigt, dass es seitens der Politik und des Verwaltungswesens, einen ganz anderen Anspruch von „Führung“ gegeben hatte, als das heute, nach einer fast 75-jährigen Friedenszeit, der Fall ist.

Noch keine andere Generation vor uns hatte das Privileg, von einer solchen langen Friedenszeit gehabt. Und damit hatte auch noch keine andere Generation die Möglichkeit gehabt, sich so intensiv mit ihrer Demokratieform zu befassen.

 

Es ist angebracht und notwendig, an einer zeitgemäßen und konstruktiven Änderung zu arbeiten. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es eine neue Zukunft geben kann!

 

Vielleicht wird es in Zukunft möglich sein, dass Behörden, Politiker und Bürger gemeinsam, an neuen Formen von Verwaltung und Konfliktlösung arbeiten können!

Mit herzlichen und hoffnungsvollen Grüßen

Marie-Ann Schwenk

Bürger-Schutz-Bund Verden

c/o Schwenk

Heinrichstraße 12

27283 Verden (Aller)

Tel.: 04231 800566

Projektgründerin

Tel: 01626500583

E-Mail: turmalin-verden@gmx.de

Kontaktaufnahme durch das Formular möglich.

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